Projektbereiche

Projekt kiosk

Kiosk, Trinkhalle, Wasserhäuschen, Bude, Spätverkauf - Bezeichnungen für ein struppiges Stadtmöbel - für einen Ort des Alltags, der Überfülle, der improvisierten Funktionalität und anarchischen Ästhetik - für einen öffentlichen Ort, der flüchtige Begegnung und schnelle Bedürfnisbefriedigung ebenso erlaubt wie Aufenthalt und Gespräch. Der Kiosk ist ein komplexer Ort.

Kiosk

Er ist Verkaufs- und soziale Nische, bedürfnisgerecht platziert entlang den urbanen Trampelpfaden und Verweilzonen des Alltags. Dem einen dient er zum schnellen Zeitungseinkauf en passant, für andere kennzeichnet er einen der letzten sozialen Räume, die überhaupt noch Platz zubilligen und Austausch anbieten.
In seiner temporär wirkenden und behelfsmäßig zurechtgezimmerten Erscheinungsform - in einem zur Mini-Architektur geronnenen Gegenentwurf zum Design - entzieht sich der Kiosk normierter stadtplanerischer "Wohlgestaltung". Das Drunter und Drüber in der Darbietung einer auf engstem Raum versammelten Warenvielfalt, individuell und liebevoll arrangiert, immer auf Kundenvorlieben aus- und eingerichtet, prägt die typische Kioskästhetik.
Als Phänomen der Alltagskultur ist der Kiosk - in seiner ästhetischen Gestalt und sozialen Funktion - somit ein ergiebiger Ausgangspunkt künstlerischer Forschung und Bearbeitung.


Zu den Kioskaktionen:


WM-Erfrischungspavillon

kcmo

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