rural exodus - FRISCH AUS DEM DRUCK



rural exodus

rural exodus

Ingke Günther * Jörg Wagner

48 Seiten, 21 × 28 cm, Softcover, fadengeheftet
Konzept, Umsetzung, Fotografie, Text: die Künstler*innen
Deutsch, Englisch
Erschienen im Oktober 2020 im Verlag Kettler, Dortmund
ISBN: 978-3-86206-851-7

Frühjahr 2020. Die Innenstädte sind verwaist. Alle Läden und Luken sind geschlossen. Urbanität macht Pause. Der Lockdown lässt die Bewegungs- radien kleiner werden. Ingke Günther und Jörg Wagner, bildende Künstler und Verfechter der Alltagskultur, haben eine Idee: Ein kleinformatiger Bautypus reagiert flexibel auf die neuen Herausforderungen. Kioske, um ihre innerstädtische Laufkundschaft gebracht, ziehen spontan aufs Land.

Günther und Wagner durchstreiften den ländlichen Raum in der unmittel-
baren Umgebung ihres Wohnortes. Ausflug für Ausflug wächst eine Foto- serie mit Kioskbehauptungen heran, für die Hochsitze und andere vorgefundene Kleinstarchitekturen zu Kiosken transformiert werden.
Mit Humor wird so einer beklemmenden Situation begegnet und das Lebendige, Versorgende und Subversive des Kioskphänomens gefeiert.

Die Publikation kann über den Verlag oder direkt über die Künstler*innen bezogen werden.

zum Verlag Kettler

mehr auf der Projektseite
jörg wagner, 20.11.20
 

Fehlertexte


Fehlertexte

Ein Projekt, das über das Thema „Fehler machen“ reflektiert.
Ein Projekt, das mit Kolleg*innen in Verbindung tritt.
Ein Projekt, das eine bestehende Sammlung mit eingereichten Texten verknüpft.

Zur Projektseite:
jörg wagner, 19.10.20
 

ACKERN


ackern

Performance von gärtnerpflichten

im Rahmen der Saisonale* im DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst

Klosterstraße 10, 48477 Hörstel
am 22. August von 10 bis 18 Uhr durchgängig

„Wenn mein Tun ein Garten wäre, wie würde er wohl aussehen? Das ist die Frage. Das Bild dazu: Fünf tätige Menschen auf einer grünen Fläche. Fünf Menschen, die ackern. Sie ackern acht Stunden, sie stecken ihre Gefilde ab, sie versuchen sich im Garten. Sie entwerfen, errichten, pflegen, verwerfen, pausieren. Sie machen weiter, wacker immer weiter, denn sie glauben an den Bonsai, der auch ein Mammutbaum hätte werden können.“

Mit: Oliver Behnecke, Ingke Günther, Esther Steinbrecher, Jörg Wagner und Manuela Weichenrieder


Zur Seite des Kunsthauses: https://www.da-kunsthaus.de/da-goes-on/

Zu den gärtnerpflichten

jörg wagner, 02.09.20
 

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April 2020. Unsere Innenstädte sind verwaist. Alle Läden und Luken sind geschlossen. Urbanität macht Pause.

Doch plötzlich lässt sich folgendes Phänomen beobachten:
Ein kleinformatiger Bautypus reagiert flexibel auf die neuen Herausforderungen. Kioske, um ihre innerstädtische Laufkundschaft gebracht, ziehen spontan aufs Land! Was in den letzten Tagen als Gerücht die Runde machte, lässt sich nun belegen. Ein erstes Büdchen wurde in den Weiten des mittelhessischen Ackerlandes ausfindig gemacht.

Das Frappierende: Das Verkaufsgehäuse hat sich den momentanen Bedingungen angepasst und den geforderten Sicherheitsabstand geschickt mit ins bauliche Konzept integriert.

mehr auf der Projektseite
jörg wagner, 09.04.20
 

AREAL ORANIER_Hefe und Hinterbliebene(s)



toepfe

Ingke Günther & Jörg Wagner
AREAL ORANIER_Hefe und Hinterbliebene(s)

im Rahmen des Performancefestivals THRESHOLDS,
kuratiert von Dr. Nadia Ismail

21. September 2019, 14 Uhr bis 20 Uhr
Golzheimer Friedhof, Düsseldorf (Ecke Fischerstr. / Klever Str.)

Günther / Wagner, AREAL ORANIER: Fortlaufender Küchenbetrieb mit mageren und fetten Zeiten zwischen 15 und 19 Uhr

Wir alle sind Angehörige.
Wir alle sind Hinterbliebene.
Wir werden irgendwann alle Verblichene sein.

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Teilnehmende Künstler*innen:
Ella CB, Lisa Dreykluft, Ingke Günther + Jörg Wagner, Tomas Kleiner + Marco Biermann, Phonoschrank – Rüdiger Wenk, Studio Beisel – Kajetan Skurski + Laurenz Raschke, Thomas Zipp, Performative Installation: Jonathan Auth, Alexandro Böhme, Andreas Jonak, Paula Knaps Loos, Anna Maria Schkroba

Das Performancefestival findet bei jedem Wetter statt.

pdf iconEinladung_THRESHOLDS_Performancefestival Golzheimer Friedhof

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jörg wagner, 15.07.19
 

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jörg wagner, 07.10.18
 
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