Ab jetzt wollen wir es weit bringen


ab jetzt

Ingke Günther & Jörg Wagner

Ausstellung und Geschehen in der städtischen Galerie KiZ
Berliner Platz 3a, 35390 Gießen

Eröffnung: 22. Juni um 18 Uhr

Begrüßung: Stephanie Jackson M. A.

Einführung: Andrea Gerk

Ausstellungsdauer: 23. Juni bis 12. August 2018

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

KLEINER ABENDBROTKONGRESS am 30. Juni um 18 Uhr

INTERNATIONALE KIOSKKONGRESS (IKK) am 7. Juli von 16 bis 18 Uhr

Die Ausstellung „Ab jetzt wollen wir es weit bringen“ zeigt bildnerische Arbeiten des Künstlerpaars, die auf unterschiedliche Weise das Themenfeld des Alltags reflektieren. Dabei werden die fotografischen Arbeiten von Jörg Wagner und die textbasierten von Ingke Günther um installative Situationen und Bespielungen im Innen- wie Außenraum ergänzt. Für die Aktionen wird das Kongressformat ausgerufen. Der KLEINE ABENDBROTKONGRESS findet am 30. Juni statt. Der INTERNATIONALE KIOSKKONGRESS (IKK) ist für den 7. Juli terminiert und wird in Kooperation mit dem 1. Kioskclub 06 umgesetzt.

jörg wagner, 01.05.18
 

ABENDBROTKONGRESS im Rahmen des Symposiums "Out of the Blue. Vom Provisorium bis zur Improvisation"


Der Tag kommt auf den Tisch
28.10.2017, 19:30 bis 22:00 Uhr
Haus der Kulturen der Welt (Berlin)

ak

Wir bitten an den Tisch zu Brot, Butter und belegenden Begleitern. Situiert mitten im Geschehen eines Symposiums, das die Facetten der Improvisation in den Blick nimmt, ist ein Abendbrot goldrichtig. Denn das kalte Abendessen heißt im Alltag häufig: Improvisieren auf der abgezirkelten Fläche des Küchentischs. Als komponentenreiche Collage zeigt sich jedes Abendbrot als mehr oder weniger spontane Mahlzeit – als Zusammenspiel individueller Vorlieben, zur Verfügung stehender Beläge und den Einfällen des Appetits.
So begreift sich auch der Abendbrotkongress in bekömmlicher Weise als improvisierendes Gesamtgeschehen. Er verzichtet auf Tagesordnungspunkte und bietet die Möglichkeit, den vergangenen Tag auf den Tisch zu bringen. Wir werden uns darum reißen, die Atmosphäre geschmacklich zu prägen, unsere Gäste ins vollmundige Gespräch zu bringen und bei einer einfachen Mahlzeit auf den Punkt zu kommen.

Wer den eignen Abendbrotteller und Besteck mitbringt (dies ist eine freundliche Aufforderung!) hat einen sicheren Platz am Tisch, wer ohne Teller kommt, muss mit einem Provisorium auskommen. Herzlich eingeladen sind alle: Improvisateure aus Leidenschaft und Not, Abendbrotliebhaber wie -skeptiker, Diskussionswütige wie stille Esser. Um ein pünktliches Erscheinen wird gebeten.

Link zur UdK Berlin
jörg wagner, 24.10.17
 

Und hier eine Leseempfehlung:



laune

Andrea Gerk: Lob der schlechten Laune

Kein & Aber, Hardcover, 304 Seiten, ISBN: 978-3-0369-5770-8

In diesem Buch werden der Übellaunigkeit viele gute Seiten abgewonnen und muffelnde Mitmenschen (sowie alle Frohgemuten) können darin viel Spannendes wie Erheiterndes entdecken.
Im Kapitel zur Kunst des Schimpfens findet sich das Schimpfwortprojekt von
Ingke Günther wieder.
jörg wagner, 13.10.17
 

Der „Kleine Abendbrotkongress“ zu Gast im Ausstellungshaus Spoerri



kleiner abendbrotkongress haus spoerri

http://www.abendbrotforschung.net/
jörg wagner, 04.10.17
 

1997 bis 2017: 20 Jahre Gugelhupf!



hupf

20 jahre später freue ich mich, am 14. Juli 2017 ab 20 Uhr zu
gugelhupf20 in die Moltkestraße 11 in Gießen einzuladen.

Anwesend sind Markus Lepper (Kurator der damaligen Ausstellung) und Jörg Wagner. Außerdem: Gugelhupfe, alte und neue Arbeiten.

Es wird über Denkformen, Loch an Loch, Kringel, leere Zentren, Vulkane und Springformen gesprochen, dass Leerstellen so wichtig sind wie das Drumherum und, dass das Unsichtbare immer vom Sichtbaren umschlossen ist.

Kommt in Scharen! Es herrscht Verzehrzwang!
Jörg Wagner

Und diese Karte lud 1997 ein:

gugelhupf 1997
jörg wagner, 07.07.17
 

Einladung zur Eröffnung des Festivals der Regionen 2017 in Marchtrenk



gute gruende

Unter dem Motto „Ungebetene Gäste“ macht das Festival der Regionen vom
30. Juni bis 9. Juli 2017 Station in Marchtrenk und widmet sich mit insgesamt 32 Kunst- und Kulturprojekten Aspekten des Flüchtens und der Mobilität, der Gastfreundschaft und des Ressentiments sowie dem künstlerischen Umgang damit.

Wir möchten herzlich zur Eröffnung des Festivals der Regionen am Freitag,
30. Juni einladen: Ab 14 Uhr führt ein Eröffnungsparcours zu den Projekten, Installationen und Ausstellungen des Festivals. Diese sind täglich Mo - Fr von 14 - 20 Uhr und an den Wochenenden von 10 - 20 Uhr geöffnet.

Zum Festivalprogramm hier: https://fdr.at/

Ingke Günther & Jörg Wagner sind mit dem Projekt GUTE GRÜNDE am diesjährigen FdR beteiligt.

Das Projekt in wenigen Worten: Zeitgenössische Kunst ist oft ungebeten. Die Lebensroutinen der allermeisten Menschen tangiert aktuelles Kulturschaffen nicht und es stört eher, wenn die Kunst auf den Pelz rückt. Welche GUTEN GRÜNDE kann es also im Sommer 2017 für ein erhöhtes Kunstaufkommen in Marchtrenk geben? Müssen Künstler*innen diese Frage beantworten oder darf sie weitergereicht werden?

Das Projekt GUTE GRÜNDE interveniert im Zeitraum vor dem Festival der Regionen und möchte einen Diskurs provozieren. Es versteht sich als kommunikatives Experiment und fragt: „Warum sollten Künstler*innen nach Marchtrenk kommen?“. Dabei pocht es auf Antworten und agiert neugierig bis aufdringlich. Individualisierte Postkarten rücken den Bürgerinnen und Bürgern von Marchtrenk, aber auch den Festivalmachern, unaufgefordert nahe und fordern Positionierung. Soll die Kunst kommen oder bleiben, wo der Pfeffer wächst? Viele haben geschwiegen, wenige geschimpft, manche geantwortet. Eine Plakataktion macht im Festivalzeitraum die extrahierten GUTEN GRÜNDE für oder wider die Kunst in Marchtrenk öffentlich. Zudem werden alle versandten Postkarten im Festivalbüro ausgestellt.


zum Projekt
jörg wagner, 19.06.17
 
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